Neubau einer Kindertagesstätte und Abriss des Wohnhauses
„Am Wasserwerk 1“

Sicherheit muss Vorrang haben

In der Gemeinderatssitzung vom 16.10.2019 wurde über den Abriss des Hauses „Am Wasserwerk 1“ entschieden. Dieser Antrag wurde mit Stimmen aus allen Parteien befürwortet. Nun fragen sich einige Bürger:

 „Warum soll dieses Haus abgerissen werden?“

Die Antwort hierauf ist die Sicherheit unserer Kinder sowie der Erwachsenen, die unsere Kinder betreuen und in die Kita bringen. Nur durch den Abriss des Wohnhauses „Am Wasserwerk 1“ wird es möglich, breite und übersichtliche Zu- und Abfahrtswege zur Kindertagesstätte sowie Bürgersteige und weitere Parkmöglichkeiten zu schaffen (s. Abbildung 1). Wir müssen beides ermöglichen: Sichere Wege für unsere Kinder, die alleine zum Kindergarten kommen, und ausreichende Kurzzeitparkplätze für Eltern, die ihre Kleinen mit dem Auto zur Kita bringen.

Die Erhaltung des Wohnhauses würde bedeuten, dass keine ausreichend breiten und damit sicheren Bürgersteige in der Zuwegung zur neuen Kindertagesstätte realisiert werden könnten (s. Abbildung 2). Zugleich würde aufgrund der beengten räumlichen Situation eine schwierige Parkplatzsituation entstehen, die gerade in Stoßzeiten zu erheblichen Problemen und damit Sicherheitsrisiken führen würde.

Zufahrtsoptionen bei Abriss und Erhaltung des Wohnhauses

Viele von Ihnen kennen aus eigener Erfahrung die beengte Lage an der Kindertagesstätte „Berliner Straße“. Zuerst einen Parkplatz suchen, dann das Kind sicher in der Kita verabschieden und abgeben, das dauert. Diese Zeit sind uns unsere Kinder aber auch wert. Das ist aber nur möglich, wenn an der neuen Kita ausreichende Parkmöglichkeiten zur Verfügung gestellt werden.

Bei einem Kita-Neubau muss zudem zwingend eine Zugangssituation wie an der Einmündung „Berliner Straße“ und „Bahnhofstraße“ vermieden werden. Hier sind die Bürgersteige im direkten Zugang zur Kita so schmal, dass sie kaum mit einem größeren Kinderwagen befahrbar sind. Entgegenkommende Passanten bzw. Kinder sind immer wieder gezwungen auf die Straße auszuweichen. Eine solche Situation darf bei der neuen Kita nicht entstehen.  
Gerne möchten wir Sie vor Ort informieren. Machen Sie sich Ihr eigenes Bild. Wir laden Sie gerne ein:

Wann:      
Samstag, den 11. Januar 2020
13.00 bis 15.00 Uhr
Wo:          
Am Wasserwerk 1

Bis dahin wünschen wir allen Bürgerinnen und Bürgern schöne Feiertage und einen guten Rutsch in das Jahr 2020!

Ihre FWG und CDU

FLONHEIM. Der CDU – Ortsverband Flonheim lädt zu einer mitgliederoffenen Vorstandssitzung am Montag, 07. Oktober, 19.30 Uhr ins Haus „Schauinsland“ der Vereinigung der Naturfreunde Flonheim ein. Im Mittelpunkt der Veranstaltung wird der Status und das weitere Vorgehen in unserern Projekten stehen. Wir erhoffen uns durch ihre Anwesenheit neue Anregungen für die zukünftige Arbeit in der Gemeinde zu erhalten. Das eine oder andere Neue aus unseren Ortsverband, aus dem Gemeinderat oder den Ausschüssen können Sie direkt von den Beteiligten erfahren.

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Schulen können ihre digitale Infrastruktur demnächst deutlich verbessern. Denn dafür stehen 5,5 Milliarden Euro aus dem sogenannten Digitalpakt zur Verfügung. Hierauf weist der Bundestagsabgeordnete Jan Metzler hin. „Die Mittel können voraussichtlich noch dieses Jahr fließen.“ Durch den Digitalpakt werde nun der Weg frei für Investitionen in flächendeckende moderne digitale Infrastrukturen. „Das ist eine gute Nachricht für alle Schüler, für alle Eltern und für die Zukunftsfähigkeit des deutschen Bildungssystems.“ Wie Metzler ausführt, stammen dabei fünf Milliarden Euro vom Bund und weitere 500 Millionen Euro von den Ländern. „Das bedeutet einen kräftigen Schub für guten Unterricht in Deutschland, wobei der Bund mit einem Finanzierungsanteil von 90 Prozent eine besondere Verantwortung übernimmt.“
Jan Metzler fordert die Akteure in der Region auf, nun möglichst schnell mit den Vorbereitungen für die Antragstellung zu beginnen: „Jetzt ist zügiges Handeln gefragt, damit auch bei uns vor Ort in den Städten und Kommunen in Rheinhessen die Möglichkeiten in vollem Umfang genutzt werden können.“ Der Ball liege nun bei den Schulträgern. Ganz wichtig ist Metzler, dass die Verantwortlichen wissen, dass sie jetzt schon starten können: „Beim Digitalpakt Schule gilt der Grundsatz: Keine Ausstattung ohne Konzept“. Die Konzepte für die Beantragung der Mittel sollten daher möglichst  jetzt schon erarbeitet werden. Zu beachten sei, dass bereits laufende und neu zu beantragende Maßnahmen nicht vermischt werden dürfen.
Nachdem der Bundesrat jüngst der Grundgesetzänderung zugestimmt hatte, konnten Bund und Länder nach langen Verhandlungen nun die Verwaltungsvereinbarung zum Digitalpakt beschließen. „Die Verantwortung für das Bildungswesen verbleibt trotzdem klar in der Zuständigkeit der Länder“, betont Metzler. „Es geht darum, die Länder aus einem gesamtstaatlichen Interesse heraus mit einem kräftigen Anschub zu unterstützen.“


INFO
Was ist förderfähig?
Förderfähig sind der Aufbau oder die Verbesserung der digitalen Vernetzung in Schulgebäuden und auf Schulgeländen, Serverlösungen, schulisches WLAN, der Aufbau und die Weiterentwicklung digitaler Lehr-Lern-Infrastrukturen. Ferner Anzeige- und Interaktionsgeräte zum Betrieb in der Schule. Weiter digitale Arbeitsgeräte, insbesondere für die technisch-naturwissenschaftliche Bildung oder die berufsbezogene Ausbildung, schulgebundene mobile Endgeräte (Laptops, Notebooks und Tablets mit Ausnahme von Smartphones).

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